Was sind Terpene?

Terpene bezeichnet eine Gruppe chemischer Verbindungen, die in Pflanzen und selten auch in Tieren vorkommen. Man zählt sie auch zu sekundären Pflanzenstoffe, die wir durch die Nahrung aufnehmen. Auch in der Hanfpflanze sind Terpene neben den Cannabinoiden wie CBD wichtige Bestandteile. Sie gelten als Duftstoff und schützen die Pflanze vor Schädlingen.

Die Hanfpflanze verfügt über 100 verschiedene Terpene, die als Schutz vor Schädlingen dient und ein besonderes Aroma verleiht. Die Terpene der Hanfpflanze können wichtige Vorteile für Dich haben, denn Forschungen weisen darauf hin, dass CBD im Zusammenhang mit Terpenen eine intensivere Wirkung aufweist. Jedoch wurde hier noch zu wenig geforscht, um dies mit Sicherheit zu bestätigen.


Inhaltsverzeichnis

Was sind Terpene?

Wo findet man Terpene?

Welche Terpene sind in der Hanfpflanze?

Was bewirken Terpene?

Vorsicht: Terpene und Katzen

Terpene bei ALPINOLS

Fazit


Was sind Terpene?

Terpene sind eigentlich chemische Verbindungen, die einen ähnlichen Aufbau haben. Sie bekommen in Pflanzen vor und auch selten in Tieren, wie z.B. Insekten. Terpene werden auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Oft werden sie aufgrund ihres Geruchs oder Geschmackes weiterverwendet und sind auch Hauptbestandteil von pflanzlichen, ätherischen Ölen.

Falls Du Dich fragst, warum manchmal auch von Terpenoiden gesprochen wird. Der Oberbegriff Terpenoide umfasst alle chemischen Verbindungen, welche im Aufbau Terpene als Baustein besitzen. Als Terpenoide zählen auch weitere sekundäre Pflanzenstoffe wie Bitterstoffe oder Carotinoide. Auch Cannabinoide sind den Terpenen sehr ähnlich.

Generell gehören die Terpene zu den sekundären Pflanzenstoffen. Für den Menschen zählen sie nicht zu den essenziellen Nährstoffen und sind noch sehr wenig erforscht. Allerdings sollen sie einen Einfluss auf Stoffwechselprozesse haben. Ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben, wie Schutz vor Krebsarten, Effekte für dein Herz und den Blutdruck oder auch entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen.

Allerdings ist es zurzeit nicht möglich diese Wirkungen mit der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage zu bestätigen. Daher können auch keine Empfehlungen gegeben werden, die eine Dosierung oder eine Zufuhrmenge angeben.

Wahrscheinlich ist es wichtig, dass Terpene und sekundäre Pflanzenstoffe nicht isoliert aufgenommen werden, sondern als Gesamtpaket der Pflanze. Wir von ALPINOLS glauben besonders an die volle Pflanzenkraft unserer Hanfpflanzen!


Wo findet man Terpene?

Terpene kommen in der Natur hauptsächlich in Pflanzen vor. Sie dienen der Abwehr und Kommunikation der Pflanzen. Wir nehmen dies über Gerüche oder den Geschmack war. Beim Zähneputzen riechen wir bei einer Pfefferminz-Zahnpasta zum Beispiel das Terpen Menthol.

Allein in der Cannabispflanze sind bereits mehr als 150 Terpene enthalten. Die meisten Terpene der Cannabispflanze sind im Harz zu finden, aber auch die Blüten und die feinen Blätter um die Blüten, der sog. Trim, enthalten viele der wertvollen Terpene.

Terpene werden bereits vielseitig in der Aromatherapie verwendet. Ätherische Öle erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, denn ihnen werden viele Vorteile nachgesagt. Auch wenn die heutige Forschung hier keine fixen Aussagen geben kann, riechen sie doch trotzdem ziemlich gut.


Welche Terpene sind in der Hanfpflanze?

So wie auch wir Menschen, ist auch jede Cannabispflanze individuell. Cannabis-Pflanzen besitzen unterschiedliche Zusammensetzungen aus Terpenen. So ähneln sich die Terpene jeder Sorte, dennoch ist jede Pflanze anders. Das macht sie so besonders.

Der typische Hanfgeruch oder Hanfgeschmack stammt von Terpenen und macht das besondere Aroma der Hanfpflanze aus. Wir möchten dir gerne ein paar der Terpene in unseren CBD-Ölen vorstellen.

Myrcen

Myrcen kommt in großer Menge in der Hanfpflanze vor und gehört daher auch bereits zu den meist erforschten Terpenen der Hanfpflanze. Das Terpen Mycren ist ein natürlicher Kohlenwasserstoff, der vor allem in vielen Früchten, Kräutern und zum Beispiel Hopfen vorkommt. Das Aroma ist nelkenähnlich und hat eine Note von Zitrusfrüchten. Es wird vermutet, dass Myrcen antientzündlich und beruhigend sei. Dies ist aber noch nicht vollständig belegt und erforscht.

Limonen

Schon der Name klingt, wie das zitrusartige Aroma, das Limonen hat. Es kommt vor allem in Zitrusfrüchten wie Orangen, Zitronen und Limetten vor. Außerdem findet man dieses Terpen auch in Wacholder, Pfefferminze und in der Hanfpflanze. Wir haben schon oft gehört, dass gerade Limonen für bessere Laune sorgen soll und dein Gleichgewicht wieder herstellen kann. Allerdings ist dies noch nicht abschließend erforscht.

Beta-Caryophyllen

Auch wenn der Name kompliziert klingt, hast du es bestimmt bereits gerochen. Beta-Caryophyllen besitzt ein pfeffriges, würziges Aroma und findet sich oft in schwarzem Pfeffer, Zimt, Nelken, Kümmel, Feigen und Basilikum. Es gibt eine Vermutung, dass dieses Terpen beruhigend und entzündungshemmend sein soll. Aber auch hier ist noch nichts belegt und abschließend erforscht worden.

Pinen

Es gibt Alpha- und Beta-Pinen. Es ist weit verbreitet und wie der Name verrät kommt es häufig in Pinienwäldern und Nadelhölzern vor. Aber auch in Orangenschalen, Rosmarin und Petersilie kann dieses Terpen gefunden werden. Noch nicht belegt wurde allerdings die Wirkung. Es soll angstlösend und konzentrationsfördernd sein, was bisher nur eine Vermutung der Forschung ist.

Linalool

Bestimmt kennst du die Lavendelsäckchen, die man sich unter das Kissen legt, um besser schlafen zu können. Der Geruch, der dabei frei wird, wird von dem Terpen Linalool verursacht. Mit seinem süßlichen und blumigen Aroma findet es sich auch in Koriander, Muskat, Ingwer, Zimt, Thymian, Basilikum und Rosen. Früher hat man diesen Duft auch gerne zur Mückenabwehr genutzt, denn die kleinen Insekten mögen ihn gar nicht. Forschungen konnten herausfinden, dass Linalool wahrscheinlich angstlösend und entspannend wirken kann.

Terpineol

Dieses Terpen findet sich vor allem im Flieder oder anderen Blumen. Auch in Lindenblüten und der Hanfpflanze findet man das blumige Aroma. Terpineol soll antibakteriell sein, ist aber noch nicht komplett erforscht.

Geraniol

Geranien riechen besonders gut, weil Geraniol ihnen ein blumiges, rosiges Aroma verleiht. Auch Zitronen enthalten Geraniol. Die Forschung vermutet hier eine schlaffördernde und antioxidative Wirkung. Das ist bisher allerdings noch nicht bewiesen.


Was bewirken Terpene?

Pflanzen enthalten nicht nur wichtige Nährstoffe für uns Menschen, sondern auch Terpene. Die Forschung geht davon aus, dass diese Terpen für unseren Organismus eine Bedeutung haben könnten. Allerdings hat man bereits feststellen können, dass oft das Zusammenspiel der Bestandteile der gesamten Pflanze wichtig für eine mögliche Wirkung ist.

Auch beim CBD geht die Forschung davon aus, dass das volle Spektrum der Hanfpflanze einen positiveren Effekt als isoliertes CBD haben könnte. Hier ist sich die Forschung allerdings noch nicht einig. In Fachkreisen wird dieser mögliche Effekt auch als “Entourage Effekt” bezeichnet. Die Forscher glauben, dass die Pflanze als Gesamtes besser für uns sein könnte, als isolierte Bestandteile der Pflanze.

Terpene sollen also nicht nur für den Geruch oder den Geschmack sein, es wird auch immer mehr vermutet, dass sie andere Wirkungen auf uns Menschen haben können.

In einer Studie 1964 fanden israelische Forscher heraus, dass die Hauptwirkstoffe des Cannabis (CBD und THC) nur einen Teil des Effekts von Cannabis ausmachen. Er stellte fest, dass auch andere Cannabinoide und Terpene eine Auswirkung haben. Er bezeichnete das folgend als “Entourage-Effekt”. Entourage kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als “Umgebung” oder “Umfeld”. Andere Cannabinoide und Terpene bilden also das sogenannte Umfeld, indem sich CBD und THC in der Hanfpflanze befinden.

Terpene werden mittlerweile in der Aromatherapie genutzt, sie sollen ihre Wirkung über den Geruch oder die Haut entfalten können. Ätherische Öle, in denen sich die Terpene befinden, werden für Duftlampen oder Hautöle genutzt. Sie sind deshalb besonders beliebt in kosmetischen Produkten oder auch in Lebensmitteln.

In der Aromatherapie werden Terpene aufgrund ihres Geruches als Therapieform genutzt. Es gehört zur Kräuterheilkunde und wird als Raumbeduftung, Blütenbäder oder in Massageölen verwendet.

Auch hier wird immer wieder betont, wie wichtig die Pflanze als Gesamtheit ist gegenüber isolierten Bestandteilen. Wir glauben ebenfalls an die volle Kraft der Hanfpflanze und extrahieren deshalb schonend mit unserer CO2-Methode alle wichtigen Bestandteile aus der Hanfpflanze für unsere CBD-Öle.


Vorsicht: Terpene und Katzen

Für uns Menschen sind Aromen wichtig und wir können einen Nutzen aus ihnen ziehen. Allerdings ist für Katzen Vorsicht geboten!

Besonders Zimt, Thymian, Teebaumöl, Pfefferminze, Lavendel oder Oregano kann für Katzen schnell gefährlich werden. Katzen können nämlich Terpene nicht oder nur nach langer Zeit abbauen. Sie sammeln sich im Körper des Tieres an. Daher ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass dein Vierbeiner nicht in den Genuss von ätherischen Ölen, Aromastoffen oder CBD-Ölen mit Terpenen kommt. Ein CBD-Öl für Katzen sollte daher möglichst ohne Terpen sein.

Aus diesem Grund gibt es bei ALPINOLS für Katzen ein spezielles Produkt, welches terpenfrei ist und auch für Deine Katze geeignet ist!


Terpene bei ALPINOLS

Für unsere CBD-Öle wollen wir nur das Beste! Wir glauben an die volle Kraft der Hanfpflanze und achten daher besonders auf ein komplettes Terpenprofil bei unseren CBD-Ölen.

Unser CBD-Öl wird mit einer schonenden Extraktionsmethode hergestellt. Die CO2-Extraktion sorgt dafür, dass nur das Beste der Hanfpflanze mit dabei ist. Bei anderen Extraktionsmethoden können wertvolle Terpene verloren gehen. Das wollen wir vermeiden.

In unserem CBD-Öl wirst Du außerdem auch niemals künstlich hinzugefügte Terpene finden, sondern nur das, was auch wirklich in der Hanfpflanze vorkommt. So können wir garantieren, dass unsere CBD-Öle ein natürliches Produkt sind.

Damit du mal schauen kannst, wie unser Terpenprofil aussieht, haben wir hier einen Analysebericht für dich.

 

Fazit

Grundsätzlich ist es wichtig, auf hochwertige CBD-Öle zu achten, die besonders natürlich und in Bio-Qualität hergestellt werden. Wir von ALPINOLS glauben an die volle Pflanzenkraft und daher wirst du bei uns immer CBD-Produkte finden, die besonders natürlich und 100% Bio sind!